苔玉 

Ko Kay Da Ma (auf Deutsch "Moosball") ist ein Ball aus Moos auf dem eine Zierpflanze wächst. Sie wurden im Leumund auch "Bonsai der armen Leute" genannt. Diese alte Anbaumethode entstand in Japan im 17. Jahrhundert in der damaligen Hauptstadt Edo (heute Tokio). Die japanische Wirtschaft beruhte hauptsächlich auf dem Agrarsektor. Die Bauern lebten in den ummauerten Dörfern. Als Reaktion auf das Ende des Aussenhandels entwickelte sich ein Binnenmarkt. In diesem Moment der Schliessung wurden diese Moobällchen geboren. Die Japaner haben bereits damals die positiven Auswirkungen der Vegetation in den eigenen vier Wänden verstanden. Auf diese Weise haben sie die Schönheit der Natur mit ihrer belebenden Wirkung auch in ihren Häusern genossen. Wir lieben diese Art der Pflanzenhaltung und können tatsächlich bezeugen, dass die Pflanzen im Moostopf einfacher zu handhaben sind. Ein paar Minuten in Wasser eintauchen reichen aus, die Pflanze ausreichend mit Wasser zu versorgen. Die gewässerten Mooskugeln haben zudem einen tollen Nebeneffekt, sie sind exzellenente Luftbefeuchter. 

Traditionell wurden die Kokedama auf Schalen oder flachen Platten platziert. Heute werden sie auch vermehrt als Hängepflanzen eingesetzt.

Die schwebenden Kugeln können auch die kleinsten Räume üppig begrünen. 

 

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